„Atomausstieg, jetzt erst recht!“ – SPD-Kreisvorstand fordert ein Ende der Debatte um längere AKW-Laufzeiten

Nach dem Atommüll-Skandal im niedersächsischen Endlager Asse müsse der Atomausstieg konsequent durchgeführt werden, fordert der Kreisvorstand der Tübinger SPD nach einer thematischen Sitzung am Mittwochabend. Einmal mehr werde hier in erschreckender Art und Weise deutlich, mit welchen unberechenbaren Gefahren die Nutzung der Kernenergie verbunden sei.

„Der Aufschwung muss allen zugute kommen“ – SPD-Kreisvorstand fordert faire Löhne für gute Arbeit

„Der Wirtschaftsaufschwung der vergangenen Jahre ging bisher an zu vielen Menschen vorbei“, erklärt die Tübinger SPD-Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke. „Einmal mehr haben vor allem die hohen Einkommen profitiert, während der Niedriglohnsektor in Deutschland immer bedenklicher Ausmaße annimmt.“ Längst seien davon nicht mehr nur Teilzeitarbeitskräfte oder Minijobber betroffen, auch viele Vollzeitbeschäftigte hätten immer weniger Geld zur Verfügung, so Kliche-Behnke unter Berufung auf eine kürzlich veröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Besonders prekär stelle sich die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt für Frauen dar, die für dieselbe Arbeit oftmals wesentlich weniger verdienen würden als ihre männlichen Kollegen.

"Integration fördern, Vorurteile bekämpfen“ – SPD-Kreisvorstand für ein besseres Integrationskonzept

Der Kreisvorstand der Tübinger SPD fordert verstärkte Integrationsbemühungen für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen in der Gesellschaft unabhängig von ihrer Herkunft und kulturellen Identität. „Dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, haben mittlerweile selbst die Konservativen begreifen müssen“, so die Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke. „Wir brauchen Einwanderung und wir wollen jedem Menschen, der zu uns kommt, bestmögliche Chancen bieten, sich in unserer Gesellschaft zu integrieren, ohne die eigene Kultur verleugnen oder aufgeben zu müssen.“

"Ausbau der Kinderbetreuung darf nicht kommerzialisiert werden"

- SPD-Kreisvorstand spricht sich gegen die finanzielle Gleichstellung von gewerblichen und gemeinnützigen Kindergärten aus!
„Ein zielführender und bedarfsgerechter Ausbau des frühkindlichen Betreuungsangebots in Deutschland ist nach wie vor dringend geboten“, erklärt die Tübinger SPD-Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke. Die Tübinger Sozialdemokraten unterstützen ausdrücklich die Investitionen für ein noch besseres Betreuungsangebot, die im kürzlich vom Bundeskabinett beschlossenen Kinderförderungsgesetz vorgesehen sind. Auf Kritik stößt hingegen die in diesem Gesetzentwurf mit beschlossene Gleichstellung von gemeinnützigen und kommerziellen Kindertageseinrichtungen. Damit sollen diese de facto die gleichen Zuschüsse wie Kitas in öffentlicher, kirchlicher oder gemeinnütziger Trägerschaft erhalten. Dies sei mit erheblichen Risiken zu Lasten unserer Kinder verbunden, so Kliche-Behnke.

"Entlassungsdrohung gegen Stefan Mappus wäre zielführender“ – SPD-Kreisvorstand verurteilt Gängelung des Schulrektors!

Mit seiner offenen Entlassungsdrohung gegen den kritischen oberschwäbischen Schulrektor Rudolf Bosch habe der CDU-Fraktionschef Stefan Mappus eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie die Konservativen mit sachlicher Kritik seitens unmittelbar Betroffener umzugehen pflegen, erklärt die Tübinger SPD-Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke. „Ein verantwortlicher Politiker mit einem Grundmaß an demokratischem Anstand sollte dankbar für jeden Hinweis eines Amtsträgers aus der Praxis sein“, so die Kreisvorsitzende. Stattdessen werde verzweifelt daran gearbeitet, Kritiker mundtot zu machen und die unübersehbaren Probleme eines überkommenen Schulsystems auszusitzen. „Diese Machtarroganz der Regierenden geht direkt zu Lasten der Kinder in Baden-Württemberg, die in zu vielen Fällen bestmöglicher Bildungschancen beraubt werden.“

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ZITAT

Unruhe ist die erste Bürgerpflicht!
[Gustav Heinemann]