Explodierende Energiepreise: Eine Nagelprobe für den Staat und die Gesellschaft in Zeiten globaler Unsicherheit?

Energien: (KI generiert)Der Blick auf die Zapfsäule gleicht derzeit oft einem Schock, doch nicht nur dort explodieren die Kosten: Auch die Rechnungen für Heizung und Warmwasser – ob für Gas, Heizöl, Pellets oder den Betrieb von Wärmepumpen – belasten Haushalte, Pendler und Unternehmen gleichermaßen mit Rekordhöhen. Während die einen nach schnellen Lösungen rufen, warnen andere vor übereilten Eingriffen. Besonders brisant wird die Lage, wenn globale Spannungen wie Kämpfe und Krisen in der Straße von Hormus – einem Nadelöhr des weltweiten Öltransports – die Versorgungssicherheit zusätzlich bedrohen und die Preise weiter in die Höhe treiben. Steht der Staat in der Pflicht, lenkend einzugreifen, wenn die Preise für fossile Brennstoffe und damit gekoppelt auch der Strompreis explodieren? Diese Frage ist komplexer, als sie auf den ersten Blick scheint, denn jede mögliche Maßnahme birgt weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaft, die soziale Gerechtigkeit und die Energiewende und erfordert eine differenzierte Betrachtung der Bedürfnisse aller Betroffenen.

Bericht über die Mitgliederversammlung am 31. März 2026

Bild des Vorstands der AG 60plus Tübingen

Gut besucht war die Mitgliederversammlung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 Plus im Kreisverband Tübingen am 31.03.2026 im Tübinger SPD-Büro. Vorsitzender Friedrich Gocht berichtete zunächst von den Veranstaltungen im vergangenen Jahr mit interessanten Themen aus der ganzen Bandbreite gesellschaftspolitischer Belange:

"Die Rente von morgen" mit Martin Rosemann im Gemeindehaus Lamm, "Gesund und alt - Strategien kommunaler Gesundheitsförderung" in der Begegnungsstätte Hirsch, ein Besuch im "Haus der Geschichte" in Stuttgart mit Führung und eine szenische Lesung der "Konferenz der Tiere" von Erich Kästner mit Reinhard und Gabriele Kilian.

Darüber hinaus gab es öffentliche Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Die Vorstandsmitglieder Friedrich Gocht und Uwe Kramer nahmen auch an der Landesdelegiertenkonferenz in Renningen teil. Dabei wurde Friedrich Gocht in den Landesvorstand der AG 60 Plus gewählt.

Nach dem Tätigkeitsbericht standen die Neuwahlen zum Vorstand an.

Einstimmig gewählt wurde Friedrich Gocht als Vorsitzender, als Beisitzer wurden gewählt Hildegard Grießer-Arslan, Gabriele Kilian, Reinhard Kilian, Uwe Kramer und Michael Lucke.

In der anschließenden lebendigen Diskussion ging es um das deprimierende Ergebnis für die SPD bei der vergangenen Landtagswahl und um Strategien, wie die Älteren in der SPD dazu beitragen können, die sozialdemokratischen Ideen und Lösungsansätze vor Ort konkret und sichtbarer zu machen.

(Bericht v. Reinhard Kilian)

Politische Weinprobe (mit Entringer Weinen)

14-12-2024 Politische Weinprobe

Wir laden Sie ein zu unserer Politischen Weinprobe am Samstag, 14.12.24 (16:00-19.00 Uhr) in der Zehntscheuer in Ammerbuch-Entringen.
 
Auch dieses Jahr werden wieder Entscheidungsträger:innen aus allen politischen Ebenen anwesend sein. Dies bietet die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen auszutauschen, Fragen zu stellen, Anliegen zu benennen und natürlich auch Beschwerden zu äußern.
 
Mit dabei sind:
- Martin Rosemann ist unser Bundestagsabgeordneter für dem Wahlkreis Tübingen. Er ist Sprecher für Arbeit und Soziales der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag.  
- Florian Zarnetta ist unser Kandidat für die anstehende Bundestagswahl. Er ist aktuell u.a. Kreisvorsitzender der SPD Tübingen und arbeitet als Projektleiter für den Baden-Württembergischen Handwerkstag.
- Florian Wahl ist Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Böblingen. Er ist Sprecher für Gesundheit und Pflege, für Arbeitsmarktpolitik und für Queerpolitik. Er setzt sich u.a. für den Erhalt der Notfallpraxen im Land (wie bspw. der in Herrenberg) ein.
- Eva Kittel ist seit Sommer Kreisrätin. Sie ist im Ausschuss für Soziales und Kultur und vertritt die Fraktion im Zweckverband der Ammertalbahn.
- Helmut Strobel, Friedlinde Berger und Jürgen Frey sitzen für die SPD im Gemeinderat und machen sich dort seit vielen Jahren für eine soziale und nachhaltige Politik in unserer Kommune stark.
 
Was treibt Sie um? Was ist Ihnen wichtig? Kommen Sie doch zu unserer Weinprobe und lassen Sie es uns wissen!
 
Flankiert wird die Veranstaltung mit leckeren Weinproben des Winzers Herrn Lemeunier.
 
Wir freuen uns auf Sie!
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Eva Kittel
(Vorsitzende SPD Ammerbuch)

Kreismitgliederversammlung: SPD Tübingen wählt Delegierte und beschließt Anträge

Am 20. September hatte der SPD-Kreisverband Tübingen zur Kreismitgliederversammlung nach Mössingen geladen.

Dort wurden die Delegierten zum Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg gewählt. Die Delegierten sind: Bettina Ahrens-Diez, Daniel Gruner, Daniela Harsch, Dorothea Kliche-Behnke, Louis Renz, Heiner Riehtmüller, Julia Silec, Diana Wertmann und Florian Zarnetta.

Außerdem wurden in Mössingen zwei Anträge beschlossen, in denen sich der SPD-Kreisverband zur Lage in Nahost und der Bennenung von Schöff:innen positioniert.

Großer Respekt und Dank für Martin Rosemann

Der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Tübingen, Dr. Martin Rosemann, hat heute erklärt zur Bundestagswahl 2025 nicht erneut zu kandidieren. Zu dieser Entscheidung äußern sich die SPD-Kreisverbände Tübingen und Zollernalb in einer gemeinsamen Erklärung.

 

Dass politische Verantwortung auf begrenzte Zeit vergeben und wahrgenommen wird, gehört zum Wesen einer Demokratie. In diesem besten Sinne ist die Entscheidung unseres langjährigen Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Rosemann, nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren, eine zutiefst demokratische. Die Vorstände der SPD Kreisverbände Tübingen und Zollernalb haben diese Entscheidung mit großem Bedauern aufgenommen, denn die Zusammenarbeit mit Martin Rosemann war stets von gegenseitigem Vertrauen geprägt und ist das bis heute. Eine Fortsetzung der Arbeit Rosemanns in Berlin und für den Wahlkreis hätten beide Kreisvorstände begrüßt. Rosemann ist in seinem Wahlkreis als engagierter Kümmerer und in der SPD-Bundestagsfraktion als versierter Fachpolitiker hoch anerkannt. Er hat viele der arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Erfolge der SPD in den vergangenen Jahren entscheidend mitgestaltet und sich damit große Verdienste um den Sozialstaat und den deutschen Arbeitsmarkt erworben. Dass sich Martin Rosemann trotz der ungebrochenen Unterstützung seiner Partei für den Rückzug aus dem Bundestag entscheidet, verdient unseren größten Respekt.

 

Die Kreisvorsitzenden der SPD Tübingen, Bettina Ahrens-Diez und Florian Zarnetta betonen: „Wir sind Martin von Herzen dankbar für das Engagement, das Herzblut und die Zeit, die er in den vergangenen 11 Jahren als Abgeordneter für unser Land, unsere Demokratie und auch die SPD investiert hat. Und wir sind sicher, dass er dieses Engagement bis zum Ende seiner Amtszeit weiterhin mit vollem Elan aufbringen wird.“

 

Die Kreisvorsitzende der SPD Zollernalb, Katja Weiger-Schick, betont: „Die Zusammenarbeit zwischen Martin und der SPD Zollernalb ist von größter Wertschätzung geprägt. Wir sind unserem Abgeordneten für seinen unermüdlichen Einsatz sehr dankbar.“

 

Die SPD im Kreis Tübingen und im Zollernalbkreis wird sich auch in Zukunft bundespolitisch einbringen und noch bis Ende dieses Jahres eine neue Kandidatin oder einen neuen Kandidaten für die Bundestagswahl 2025 nominieren. Martin Rosemann wird als Abgeordneter große Fußstapfen hinterlassen. Die beiden SPD Kreisverbände sehen sich aber gut aufgestellt, auch in Zukunft ein überzeugendes politisches Angebot – inhaltlich wie personell – machen zu können.

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ZITAT

Unruhe ist die erste Bürgerpflicht!
[Gustav Heinemann]