Als Bürgerinnen und Bürger dieses Landes können wir feststellen, heute – 65 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik – geht es uns im allgemeinen nicht schlecht: Eine Rekordzahl von Erwerbstätigen, steigende Reallöhne, gut gefüllte Kassen des Staates und der Sozialversicherung. Der Sozialstaat steht ständig vor großen Herausforderungen: die wachsenden Anforderungen in der Wirtschaft- und Arbeitswelt, völlig neue Erwerbsbiographien, neue Familienstrukturen sowie die Zunahme prekärer Beschäftigung sind nur einige Beispiele, die uns in den kommenden Jahren fordern werden. Trotz guter Konjunktur gibt es immer mehr Menschen, die vom Aufschwung nicht profitieren. Und dass Arm und Reich in Deutschland immer weiter auseinander driften, ist durch Daten belegt. Nach unserem Verständnis muss der Staat nicht dafür sorgen, dass jeder Mensch in Reichtum lebt. Er muss aber dafür sorgen, dass keiner unter Armut leidet. Die drohende Armut in Deutschland hat viele Gesichter: die alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, der langjährig arbeitslose 55-jährige Facharbeiter oder der pflegebedürftige Patient. Das vorrangige Ziel unserer Sozialpolitik muss die Stärkung der Solidarität in der Gesellschaft sein. Soziale Gerechtigkeit muss ein zentrales Thema auch im Landkreis Tübingen sein.
Der Rundbrief März 2015 steht zum Nachlesen bereit.
Am Samstag, den 28. Februar fand in der Rammerthalle in Tübingen-Weilheim die Nominierungskonferenz der SPD im Wahlkreis Tübingen für die Landtagswahl 2016 statt.
Dorothea Kliche-Behnke setzte sich im ersten Wahlgang mit einer deutlichen Mehrheit von 133 der 171 anwesenden stimmberechtigten SPD-Mitglieder gegen ihren Gegenkandidaten Thomas Volkmann durch.
Zweitkandidat von Dorothea Kliche-Behnke ist der Betriebsratsvorsitzende und Tübinger Stadtrat Ismayil Arslan, der 96 Prozent der abgegebenen Stimmen bekam.
Die SPD im Kreis Tübingen und der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann haben die Forderung des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer nach mehr verkaufsoffenen Sonntagen zurückgewiesen. „Ein gesellschaftlicher Ruhetag ist ein wichtiges Zeichen gegen die immer weiter gehende Kommerzialisierung des öffentlichen Lebens. Der Sonntag ist der einzige Wochentag, der den Familien vorbehalten bleibt und etwas Zeit für Erholung und Besinnung bietet“, erklären Martin Rosemann, die Tübinger SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin Dorothea Kliche-Behnke sowie der Tübinger SPD-Ortsvereinsvorsitzende Werner Walser. Gerade angesichts der heutigen Schnelllebigkeit und alltäglichen Hektik sei eine Entschleunigung wichtig.
In der gemeinsamen Veranstaltung der AsF Tübingen und des Frauenverbands Courage wird am Donnerstag, 12.03.2015 um 19 Uhr im Saal des Bürgerheims Tübingen (Schmiedtorstr.2) über da Thema "Nein zu Gewalt - make love not slavery" diskutiert.
Hierbei soll u.a. auf die Situation von Prostituierten aufmerksam gemacht werden. Diskutiert werden soll, wie ein Leben ohne Prostitution aussehen könnte und ob das neue "Prostituiertenschutzgesetz" überhaupt zu einer Verbesserung führen kann.